Heimspiel gegen Hüttenbach

3 Spiele wartet Hüttenbach nun schon auf einen Punktgewinn.

Neunkirchen hat in 1 Spielen gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel 3 Punkte eingefahren.

Hüttenbach stellt in diesem Jahr den ältesten Kader der Liga mit einem Altersdurchschnitt von 28,1 Jahren.

Sei dabei am Sonntag um 15:00 Uhr und sag uns gerne was wir noch im Verein für Dich als Zuschauer verbessern können !

Erstes Heimspiel in der Bezirksliga

Am kommenden Sonntag geht es auch am Brandbach wieder los

Nachdem man mit neuem Team und Trainer in Weisendorf leider keine Punkte mitnehmen konnte, will man am heimischen Brandbach den Ersten Erfolg feiern.

Mit Menges, Kolb und Co., soll es gegen die Bayern Kicker Nürnberg klappen.

Anstoß ist um 15:00 Uhr

Testspiel 3

Nach dem 4:4 und der Verletzung von Daniel Indjic will man am Sonntag in einem weiteren Test gegen den SV Baiersdorf (Landesliga) Taktik und Formation ausprobieren und einstudieren.

Anpfiff um 11:00 Uhr in Baiersdorf 💪🏻

Dieser Menges ..

Links sehen Sie eine wunderschöne Dame in grün und rechts daneben Manuel Menges.

Wir bevorzugen zwar unser Vasold und Schmitt aber werden uns mit Kulmbacher auch schon einig 😊 Dankeschön

Wahre Worte

Ein Bericht von Uwe Kellner (Anpfiff):

„Seit dem Abstieg aus der Bezirksliga in der Saison 2010/11 stand der TSV Neunkirchen nie wieder so nah an der Rückkehr wie in der laufenden Runde. Ein Punkt gegen Meister Diepersdorf und die Relegation wäre gebucht. Allerdings trübt der Relegationsmodus die Vorfreude auf dieses Spektakel.

Von Uwe Kellner

15 Tore gegen den SV Ermreuth

Den vorletzten Schritt Richtung Relegation ging der TSV Neunkirchen am Wochenende beim SV Ermreuth. Im Vorspiel bezwang die Reserve der Brandbachkicker die Zweite des SV Ermreuth bereits mit 8:2, danach im Hauptspiel gewann Neunkirchen ebenfalls mit 7:2. „Die beiden Spiele kann man nicht vergleichen“, sagt TSV-Trainer Jojo Müller. „Bei der Zweiten ging die Partie stetig ihren Gang, bei der Ersten taten wir uns da schon härter.“ Immerhin lag der SV Ermreuth zur Halbzeitpause mit 2:1 vorne. „Das war wie die Woche davor gegen Moggast. Das befeite Spiel hat meinen Jungs gefehlt. Oder sie lieben es einfach, wenn ihr Trainer in der Pause ausflippt. Das kann natürlich auch sein.“ So schlecht wie die erste Halbzeit war, so gut war daraufhin die zweite. Neunkirchen drehte die Partie mit sechs Treffern in ein 7:2 und steht dadurch vor dem letzten Spieltag weiterhin drei Zähler vor dem FC Ottensoos.

Ein Punkt gegen Diepersdorf

Die Meisterschaft ist entschieden. „Ich finde es mega schade, dass wir kein Endspiel haben“, bedauert Jojo Müller. Sehr gerne hätte er gegen die SpVgg Diepersdorf am letzten Spieltag eine finale Partie um die Meisterschaft gehabt. „Im Hinspiel haben sie uns hergespielt, als wir nicht komplett waren. Deswegen habe ich mich schon aufs Rückspiel gefreut und hätte gerne gesehen, wer auf Augenhöhe besser ist. Wenn ich auf das 1:1 gegen den SK Lauf 2 und das 3:3 gegen Schnaittach schaue, habe ich schnell vier Punkte gefunden, die uns jetzt fehlen.“ Natürlich werden sich die beiden dennoch messen, aber aufgrund der sechs Punkte Vorsprung kann Diepersdorf ohne Druck und unbeschwert in die Partie gehen, so das die Voraussetzungen andere sind. „Diepersdorf spielt ganz anders als wir. Sie kommen mit ihren erfahrenen Spielern über den Ballbesitz. Wir hingegen kommen über unser Tempo.“ Einen Zähler will Jojo Müller seinem Ex-Klub nun dennoch abjagen. „Wenn wir diesen Punkt haben wollen, müssen wir uns gewaltig strecken.“ Immerhin hat der designierte Meister zuletzt dreizehn Mal in Folge gewonnen.

Es ist wie verhext. Kaum ist Jojo Müller mit einer Mannschaft in der Verlosung um die Bezirksliga dabe, wird die Relegation ein Marathon und ähnelt eher einer Lotterie als einem sportlichen Wettkampf.

anpfiff.info

Relegation als Lotterie

Beim Thema Relegation gerät Jojo Müller in Rage. „Kaum ist der Müller dabei, muss man wieder zig Relegationsspiele machen, um aufzusteigen. Das ist der größte Skandal, den es für mich gibt“, brodelt es in dem Trainer. Der FC Ottensoos hatte vor zwei Jahren wegen eines Freiloses nur ein Relegationsspiel und stieg auf. Dem SC Adesldorf reichte als Tabellenzweiter im Vorjahr ein Sieg gegen Weingarts und sie waren Bezirksligist. Blickt man drei Jahre und fünf Jahre zurück, als Jojo Müller mit dem TSV Röttenbach jeweils in der Relegation stand, musste der Trainer stets einen wahren Marathon hinlegen. „Ich weiß noch, als wir gegen den TSV Brand bis in die Verlängerung mussten und unser nächster Gegner, Post SV Nürnberg, an der Bande stand und Bratwürste gegessen hat. Die haben uns dann im entscheidenden Spiel ausgeruht besiegt.“

Jojo Müller ist zwecks Relegation zur Bezirksliga bereits gebrandmarkt. Geändert hat der Verband seit Jahren nichts. „Jetzt stell dir mal vor, wir sind am Sonntagabend punktgleich mit Ottensoos. Dann spielen wir am Dienstag das Entscheidungsspiel gegen sie und am Donnerstag kommt schon der nächste Hammergegner“, klagt Jojo Müller. Im schlimmsten Fall müsste Neunkirchen dann insgesamt vier Ausscheidungsspiele absolvieren. „Wenn nur einer von sechs Kreisliga-Zweiten aufsteigt, was ja schon feststeht, dann kannst du auch gleich Lotto spielen.“ Zur Auslosung will Jojo Müller schon gar nicht mehr selbst hingehen. „Ich war zwei Mal für Röttenbach dort und jedes Mal habe ich nicht das Freilos gezogen. Da sollen dieses Mal andere hingegen – wenn es so weit kommt.“

Bei aller Euphorie trübt dieser Modus natürlich die Vorfreude. „Wenn du hörst, dass in der nächsten Saison aus der Bezirksliga sechs Mannschaften absteigen sollen, dann weißt du ja wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass du als Relegationsteilnehmer da dabei bist. Das ist die totale Verarsache“, sagt Jojo Müller. Er selbst wird Trainer bei der SpVgg Erlangen. Dass er keine Sommerpause haben wird, da die Vorbereitung bei seinem neuen Verein direkt an die Relegation mit Neunkirchen anschließt, ist nur eine Randnotiz.

„Wenn man soweit gekommen ist, freut man sich natürlich trotzdem darüber, dass man in die Relegation kommt. Immerhin war Neunkirchen der Bezirksliga so nahe schon lange nicht mehr“, sagt der Trainer. „Aber wenn einem dann solche Steine in den Weg gelegt werden, trübt das natürlich alles.“